EGW-Gebetstag

Am ersten Sonntag des Monats Mai ist seit über 30 Jahren EGW-Gebetstag. Der nächste Gebetstag findet am 3. Mai 2026 statt.

Bäume sprechen ihre eigene Sprache. Ein gesunder Baum ist für den Betrachter eine Freude und lädt zum Staunen ein. Die Vielfalt der Bäume ist gewaltig: verschiedene Wurzeln, Rinden, Blätter, Nadeln, Früchte, Alter usw. 

Verschiedene Dinge bringen mich zum Nachdenken. Unter anderem die Jahreszeiten der Bäume. Junge Bäume brauchen einen Halt, damit sie gerade wachsen. Bäume, welche verletzt sind, können daran sterben. Bäume geben Schutz und sind für viele Lebewesen lebensnotwendig, beispielsweise im Wald. Und zu guter Letzt: andere Länder, andere Bäume.

Das Thema «Baum» fasziniert und begeistert mich. Nehmen wir als Beispiel einen gesunden Fruchtbaum. Der Standort stimmt, er wird gepflegt, hat die richtige Erde und genügend Wasser. Einmal im Jahr wird er beschnitten, blüht ohne Frost, und die Bienen fliegen. Dann bringt er – mit dem Segen Gottes – viel Frucht.

Die Bibel führt uns klar vor Augen, was es für einen Unterschied gibt, wenn wir mit oder ohne Gott leben (Psalm 1; Jeremia 17,5-8). Sie zeigt auf, was es braucht, damit wir als Baum blühen und Frucht bringen, die ewig besteht.

Am Gebetstag wollen wir für das EGW als Gesamtwerk beten, vor Gott kommen und ihn bitten, dass wir als Werk wie ein gesunder Baum sind. Als Gemeinden und Personen sind wir verschieden, aber gleichwohl eins in Christus und seiner Liebe.

Umsetzungsidee in der Gemeinde: Schreibt Gebete auf ein Zettelchen und hängt diese an einen Baum.

Gebetsanliegen

  • Wir loben und danken für Gottes Gnade und Treue.
  • Wir beten, dass wir als Werk am frischen Wasser stehen und Frucht bringen.
  • Wir danken für die Wurzeln, welche unsere Väter gelegt haben und was daraus entstanden ist.
  • Wir bitten Gott um genügend Arbeiter.
  • Gesamtwerkliche Anlässe wie Teenie-Pfingsttreffen, Jahreskonferenz, Beach Camp und Seniorentage.

 

Für die gesamtwerkliche Gebetsgruppe: Christian, Esther, Margrit, Marianne, Sibylle und Werner

Gedanken zum gemeinsamen Gebet

Warum gemeinsam beten?

Weil das gemeinsame Gebet eine grosse Verheissung hat: in Matthäus 18,19+20 steht: «Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei –, dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.» (Neue Genfer Übersetzung)

Wenn du regelmässig mit anderen betest, hast du sicher auch schon erlebt, dass jemand anderes genau für die Sache betet, für die du grad beten wolltest. Dann freu dich drüber, denn der Heilige Geist hat euch geführt und in diesem Anliegen eins gemacht und unser Vater im Himmel wird es zu seiner Zeit geben!

Wie gemeinsam beten?

  • Wenn wir als erstes unserem Gott danken für das, was er ist und macht, richten wir unser Herz auf ihn aus und werden auch bereit, auf IHN zu hören.
  • Vielleicht wird dir in dieser Zeit des Dankens bewusst, dass noch etwas zwischen dir und Gott steht, das bereinigt werden sollte. Dann bekenne es in deinem Herzen vor Gott, der dir gerne vergibt.
  • Wertvoll ist auch eine gemeinsame Zeit der Stille vor Gott, um auf sein Reden zu hören, allgemein oder auch konkret zu einem Anliegen.
  • Kurze Gebete helfen, dass möglichst viele mitbeten können.
  • Die Fürbittezeiten auf verschiedene Themen aufteilen hilft, um beim Thema zu bleiben. Zum Beispiel für Gemeindegruppen wie Jungschar, Frauengruppe, Männertreff und viele weitere.
        …    Persönliches: Krankheiten, Sorgen
        …    Personen, die wir auf dem Herz haben
        …    Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden
        …    Unser Dorf, unsere Stadt
        …    Da kommen euch sicher noch andere Themen in den Sinn.

Schliesst eure Gebetszeit mit Dank an unseren allmächtigen Gott ab; im Wissen, dass ER alle laut ausgesprochenen Gebete und auch die stillen im Herzen gehört hat und zu seiner Zeit darauf antworten wird.

Unser Wunsch für euch alle: 
Viel Freude am Miteinander-Beten in Gottes Gegenwart!