Passend zum Thema des diesjährigen Teenie-Pfingsttreffens (TPT) «Erwache» entschied sich auch der Sommer, an Pfingsten so richtig zu erwachen. Mit 279 Teilnehmern und 129 Mitarbeitern durften wir drei wertvolle Tage bei schönstem Wetter am Campus Schwarzsee verbringen.
Am Samstagmittag lag Vorfreude in der Luft, als die ersten Teenies mit ihren Taschen und Koffern das Gelände betraten. Die Erwartungen an das TPT waren hoch – und sie wurden nicht enttäuscht.
Tina und Pascal Germann rüttelten uns in den Plenarsessions mit ihrem wunderschönen «Oberlender» Dialekt so richtig wach. Mithilfe eines Modells, zu dessen Verständnis bereits die Aktivierung mehrerer Hirnzellen erforderlich war, zeigten sie auf, dass für ein Wachstum im Glauben eine gesunde Balance zwischen Herausforderung und Einladung vorhanden sein muss. Dabei betonten sie, dass der Indikativ vor dem Imperativ komme – dass Gott uns also zuerst ausrüstet und Identität zuspricht, bevor er uns in Herausforderungen führt. Pascal fasste dies in einem Satz so zusammen: «Er kommt zu uns, damit wir besser werden können, wir müssen nicht besser werden, um zu ihm zu kommen.» Tina und Pascal schreckten aber auch nicht davor zurück, die Herausforderungen zu beleuchten, die ein Leben mit Gott mit sich bringt. Schliesslich forderten sie uns auf, den Schlüssel zu unserem Lebensauto Gott abzugeben und zu vertrauen, dass er uns an die richtigen Orte hinfahren wird. Die Teenies hatten die Möglichkeit, ein weisses Blatt zu unterschreiben, symbolisch dafür, dass sie Gott folgen möchten, egal wie der Vertrag vielleicht aussehen wird, den ER im Nachhinein auf dieses Papier schreiben wird. Es war unglaublich berührend
zu sehen, wie viele Teenies diesen mutigen Glaubensschritt getan haben.
Die Inputs waren eingebettet in wilde Freudenfeste und tiefe Anbetungszeiten, in die uns die Band «Letzfetz» vom EGW Hasle-Rüegsau mitnahm.
Als Teil des Ministry-Teams war es während den Plenarsessions sehr bewegend zu sehen, welch grosse Sehnsucht nach Gott bei den Teenies, aber auch bei den Mitarbeitern zu spüren war. Bereits am ersten Abend nahmen sie Gebet in Anspruch und forderten uns teilweise mit ihren Anliegen heraus. Gott liess sich einmal mehr finden und begegnete den Teilnehmern, goss den Heiligen Geist aus und schenkte Heilung für schmerzende Knie und Herzen.
In Kleingruppen wurde nach den Inputs rege über das Gehörte diskutiert. Mithilfe einiger Leitfragen tauchten die Gruppenleiter mit ihren Teenies nochmals richtig ins Thema «Erwache» ein, diskutierten persönliche Erkenntnisse und klärten Fragen.
Nebst den Plenarsessions und Kleingruppenzeiten gab es im TPT viele Workshops, in denen die Teilnehmer sich sportlich verausgaben durften, zu bestimmten Themen mehr in die Tiefe gehen konnten oder ganz praktisch wurden, wie zum Beispiel beim Outreach-Workshop. Eine Teilnehmerin berichtete begeistert von den schönen Begegnungen, die entstanden sind, «nur», weil sie Menschen auf den Glauben angesprochen haben. Im Workshop zu Heilung entdeckten die Teenies, wie Jesus zu Zeiten der Bibel geheilt hat. Beim konkreten Beten durften einige Teilnehmende Heilung erleben. Halleluja!
Zwei Teilnehmerinnen fassten das TPT kurz und knapp zusammen: «Man spielt viel Volleyball, trifft coole Leute und lernt sehr viel über Gott.» Mit grosser Freude kann man auf das diesjährige Pfingsten zurückblicken und hoffen, dass alle nun aufgeweckt ihren Weg mit Gott gehen.
Der Artikel erschien in der wort+wärch-Ausgabe vom Juli 2026 | Text: Jana Ruppanner, EGW Belp | Bild: TPT-Medienteam, zVg