Eine wachsende Leidenschaft für Jesus

Samstag, 30. Mai 2026

Rainer Harter geht es um eine wachsende Leidenschaft für Jesus. Darüber wird der Gründer des überkonfessionellen Gebetshauses Freiburg an der diesjährigen EGW Jahreskonferenz sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 38 Jahren ist Rainer Harter (1964) mit Johanna verheiratet. Die beiden haben drei erwachsene Kinder und fünf Enkel. «Wir sind leidenschaftlich Oma und Opa!», schwärmt er. «Wir lieben es!» In seinem Herzen hat auch die Schweiz einen Platz gefunden und der Wunsch, dass die Leidenschaft für Jesus in seinem Leben und in der Gemeinde zunimmt, zeichnet ihn aus.

Von der Forschung zum geistlichen Dienst

1999: Äusserlich betrachtet lief das Leben für Rainer gut. «Meine Frau und ich hatten bereits zwei kleine Kinder und unser Leben verlief in geordneten Bahnen», beschreibt er auf seiner Webseite die damalige Situation. «Neben meiner Arbeit in einem Forschungsinstitut arbeitete ich damals schon viele Jahre ehrenamtlich in einer Kirchgemeinde mit.» Alles war gut. Doch die Frage nach Gottes Plänen für sein Leben trieb ihn um. Während einer Wanderung beantwortete Gott diese Frage und legte ihm aufs Herz, in Freiburg im Breisgau ein Gebetshaus zu gründen. «Ich war völlig überrascht, denn Gebet hatte damals keine besonders hohe Priorität für mich.» Und zu diesem Zeitpunkt gab es auch noch keine Gebetshäuser in Deutschland.

Ab dem Jahr 2001 wurden Anbetungsabende durchgeführt und das Ganze begann zu wachsen. Immer mehr Menschen und Kirchen machten mit und so wurde 2003 das Gebetshaus Freiburg gegründet. Heute sagt Rainer, dass dadurch Tausende von Menschen gesegnet worden seien.

Nach einer fast 30-jährigen Karriere im Forschungssektor wechselte Rainer 2011 in den vollzeitlichen Dienst. Heute schreibt er Bücher, ist ein gefragter Sprecher und begleitet Führungskräfte. Seine Arbeit ist geprägt von dem Wunsch, dass die Kirche wieder neu von Jesus fasziniert wird.

Ein Deutscher und die Schweiz

Seit Jahren hat Rainer einen herzlichen Bezug zur Schweiz; er hat sogar Schweizer Vorfahren – aus dem Appenzell. Besonders vertraut ist er mit der Ostschweiz, wo er schon verschiedene Diensteinsätze und auch eindrückliche Bergbesteigungen gemacht hat. «Ich war auch schon im Berner Oberland, in Meiringen.» Freundschaften sind Türöffner – für Rainer führen diese nach Niederscherli oder in ein Ferienaus im Tessin, welches er und seine Frau schon mehrmals nutzen durften. «Daneben gibt es in der Schweiz noch viele Orte, die ich noch gerne kennenlernen möchte.»

In den vergangenen Jahren wurde Rainer öfters für geistliche Dienste in die Schweiz eingeladen. Berührungspunkte mit dem EGW hatte er nicht; zumindest bis vor kurzem.

Rainer Harter und das EGW

Die EGW Pfarrerin Tabea Inäbnit engagiert sich schon seit einigen Jahren für gelingende Jahreskonferenzen. «Im Vorbereitungsteam unterhielten wir uns über ein mögliches Thema für die EGW Jahreskonferenz 2026», erzählt sie. Als sich der Themenbereich zu klären begann, brachte sie den Namen von Rainer Harter als möglichen Referenten ein. «Einmal las ich Teile eines seiner Bücher und mir wurde auch schon gesagt, er sei ein guter Konferenzredner.» So schrieb sie über das Webformular seines Blogs eine Anfrage. Das war der Moment, als Rainer zum ersten Mal mit dem EGW in Berührung kam. Und was vor allem wichtig ist: Er sagte zu.

EGW Jahreskonferenz 2026: Worum wird es gehen?

Rainer freut sich auf die Jahreskonferenz in Langenthal und Bern. «Wenn ich für ein konkretes Thema, zu welchem ich etwas beitragen kann, angefragt werde – und es mein Zeitplan erlaubt – sage ich gerne zu.» Er freue sich darauf, mit Menschen zusammen zu sein, die sich mehr von Jesus wünschen. «Es wird so etwas wie eine Wanderung sein, bei der wir uns gemeinsam aufmachen, um etwas von Gottes Herrlichkeit zu sehen.»

Auf die Frage, was die Konferenzbesucher erwarten dürfen, gibt Rainer drei Stichworte: Ermutigung, Verständnis und Herausforderung.

  • Ermutigung, den Weg mit Jesus zu gehen.
  • Verständnis, dass es in unserem vollen Alltag immer ein Kampf ist, Jesus nahe zu sein und eine wachsende Leidenschaft für ihn zu haben.
  • Herausgefordert sollen die Zuhörer werden, sich nach mehr auszustrecken. «Dabei geht es aber auf keinen Fall darum, Menschen mit Druck zu etwas zu bewegen.» Vielmehr sollen sie neu für Jesus begeistert werden und erkennen, dass es nichts Besseres gibt, als mehr von ihm zu haben.

Der Artikel erschien in der wort+wärch-Ausgabe vom Juni 2026 | Text: Markus Richner, Redaktion  |  Bild: zVg

Weiterführende Informationen zur diesjährigen Jahreskonferenz.

Artikel im wort+wärch

Artikel, welche im wort+wärch zur diesjährigen Jahreskonferenz erschienen sind.

Auf der Webseite von Rainer Harter findet sich unter anderem der Blogbeitrag «Wo ist die Leidenschaft geblieben?»