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Menschen, die in Kirchen enttäuscht worden sind, können sich neu an eine Anlaufstelle von SEA und dem Freikirchenverband VFG wenden.

Gleichgültigkeit und Wut, Globalisierung, digitale Umbrüche, Stress: die Kirchen der Schweiz sind vielfach gefordert. Das Institut für Gemeinde und Weltmission IGW nahm zu seinem 25-Jahr-Jubiläum die Zukunft der Kirchen in den Blick.

Der Evangelisch-Theologische Pfarrverein in Bern feiert dieses Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Im Januartreffen legte der Präsident Bernhard Rothen dar, wie Theologen als Nachfolger von Christus ihre Aufgabe segensreich erfüllen können.

Unter dem Motto «Wendiger Glaube – ein Slalom durch 500 Jahre Christentum» bot das Berner Münster am 4. Januar Gelegenheit, auf interaktive Weise acht Wenden zu erleben, die das Gesicht der Kirche seit der Reformation geprägt haben.

Das Geschichtenmobil, das auf dem Europäischen Stationenweg unterwegs ist, macht diese Woche Halt in Bern. Auf dem Münsterplatz zeigt der Reformationstruck unterhaltsame und lehrreiche Kurzfilme: ein amüsantes reformatorisches Bildungserlebnis.

Sie machen Mut, nehmen uns mit auf Reisen und lassen uns Horizonte übersteigen. Indem sie uns ins Leben anderer blicken lassen, machen Bücher reich. Hier sind vierzehn von ihnen angezeigt, Bücher zum Schenken und zum Selberlesen.

Die Synode hat am 6. Dezember die Stellungnahme des Synodalrats zum Entwurf des Landeskirchengesetzes erörtert und gebilligt. In der Debatte über die Verfassungsrevision des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes sprach sie sich deutlich für den bisherigen Namen aus.

Viele evangelische Christen halten angesichts der Vielfalt ihrer Kirchen wenig davon. Doch könnte das Festhalten an der einen Kirche ihr Zeugnis stärken.

Was Europa ist, wurde es durch die Reformation. Deren Wirkungen sind 500 Jahre später in Europa allgegenwärtig. Dies machte Bundesrat Alain Berset zum Beginn des Jubiläumsjahres am 3. November in Genf deutlich. Gottfried Locher vom Kirchenbund und der EKD-Ratspräsident Heinrich Bedford-Strohm schickten den Reformationstruck auf die Reise quer durch Europa.

Leibhaftig, in vollem Harnisch, marschiert der Ritter in die Stube. Und sorgt bei der Vernissage des neuen Buchs aus dem Berchtold Haller Verlag für Heiterkeit, während die Band Excelsis mit rauen Klängen einfährt.

Die Seeländer Band "fohm" hat Ende September in der altehrwürdigen Mahogany Hall in Bern ihre erste CD vorgestellt. "Skizze" fährt ein mit sprühenden, ausdrucksstarken Songs.

 

Im Vorfeld des Reformationsjubiläums lohnt es sich, das Zweite Helvetische Bekenntnis von 1566 wieder zu lesen. Es zeigt, was die Reformierten damals ausmachte – und was sie heute zur weltweiten Kirche beitragen können.

Vom 29. Oktober bis 3. November wird die ganze Lutherbibel im Berner Münster vorgelesen. Während sechs Tagen und Nächten wechseln sich Studierende und Dozierende der Hochschule der Künste im Stundenrhythmus ab.

Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät hat am 20. September von Gottfried Locher, Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, das Label «Reformationsstadt» entgegengenommen.

Die Berner Landeskirchen werden ihre Pfarrpersonen selbst anstellen; der Kanton wird weiter für ihre Entlöhnung sorgen. Am 16. September hat Regierungsrat Christoph Neuhaus den Entwurf des neuen Landeskirchengesetzes vorgestellt. Es zielt auf Partnerschaft.

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