Die Schule lernt

Wir lernen in Gemeinschaft – ohne sie fehlt uns Wesentliches. Vertrauen beflügelt das Lernen. Die Herausforderungen für die öffentliche Schule im Corona-Jahr und darüber hinaus skizziert Erwin Sommer, der dem kantonalen Volksschulamt vorsteht. Er äussert sich zum Lehrplan 21, zur Pisa-Studie und zur Leseförderung, zur Vermittlung von Werten, zum Homeschooling – und zum Beitrag der Eltern.

wort+wärch: Erwin Sommer, welche Entwicklungen in der Volksschule befördert die Corona-Pandemie?

Erwin Sommer: Sie hat die Volksschule mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die geschlossenen Schulen, welche Fernunterricht haben anbieten müssen, sind mit Sorge betrachtet worden. Weit herum in unserer Welt können die Kinder nicht mehr in die Schule gehen. Das hat bewegt. Es hat aber auch aufgezeigt, wie wichtig und unersetzbar die Schule ist, vor allem deren Beziehungsarbeit.

Zum Glück müssen derzeit die Schülerinnen und Schüler in der obligatorischen Schule, für die ich im Kanton Bern zuständig bin, keine Masken tragen. Anders ist es ja bekanntlich in der Sekundarstufe II. Da gibt es eine Maskenpflicht, wenn die Abstände nicht eingehalten werden können. Hingegen tragen Lehrpersonen Masken, wenn sie den Abstand von 1.5 m untereinander nicht einhalten können, so im LehrerInnenzimmer.

Der Lockdown hat zum Fernunterricht gezwungen. Welche Probleme hat er gezeigt oder verschärft?

Die Leistungsunterschiede der Schülerinnen und Schüler haben sich verstärkt. Da gibt es die Kinder, die mit dem selbständigen Arbeiten sehr gut zurechtkamen. Andere fühlten sich verloren oder haben abgehängt. Da wird deutlich, wie wichtig die Beziehungsarbeit in der Schule ist. Es hat sich auch gezeigt, dass der Präsenzunterricht, das Leben in der Schule, nicht mit Fernunterricht ersetzt werden kann.

Die Abgehängten wieder heranzuführen, ist anspruchsvoll.

Eine grosse Aufgabe! Doch es gehört zum Job. Ich hoffe, dass wir die Schulen kein zweites Mal schliessen müssen. An verschiedenen Orten sind Klassen in Quarantäne, auch einzelne Lehrer. Wir müssen sehr flexibel sein und rascher testen und Infektionsketten nachverfolgen. Am letzten Wochenende (Ende August) klappte das noch nicht gut.

Bei mehr Infektionen überlegen wir, die Kinder in Halbtagesgruppen zu unterrichten, dabei aber jene, die es nötig haben, immer dabeizuhaben – ohne willkürlich zu werden.

Welcher Teil der Kinder braucht das?

Insgesamt wohl weniger als ein Drittel, an manchen Orten mehr, anderswo niemand. Im März baten einige Schulleiter um die Erlaubnis weiterzumachen. Ich verwies auf die Lockdown-Weisung des Bundesrates, die keine Ausnahme zuliess – und ermutigte sie zugleich, kleine Gruppen, drei bis fünf Kinder, intensiv zu betreuen.

Würden Sie von einem Digitalisierungs-Schub sprechen? Wenn ja, worin zeigt er sich – und worauf ist nun zu achten?

Ja, der Lockdown hat in den Schulen einen Digitalisierungsschub im Bereich verschiedener Anwendungen, Plattformen gebracht – gezwungenermassen. Die Schulen sind jetzt nicht nur technisch, sondern auch know-how-mässig besser aufgestellt. Dies zeigt sich einmal beim Einsatz der Kommunikationsmittel, aber auch in der digitalen Aufbereitung der Lerninhalte. Wichtig ist, dass anregende Aufgaben gestellt werden, welche die Kreativität der Kinder und Jugendlichen sichtbar machen und fördern. Es müssen nicht alle Aufgaben am Computer gelöst werden. So viel wie möglich darf auch praktisch oder in der Natur geschehen. Die digitalen Hilfsmittel unterstützen und helfen etwa, die gemachten Aufträge zu dokumentieren.

Die Pandemie folgte auf die Befunde der Pisa-Studie Ende 2019.

Sie haben begrenzte Aussagekraft. Erstaunlicherweise schnitten unsere Berner Schüler im Lesen besser ab als fünf Jahre zuvor. Wir hatten Projekte zur Leseförderung aufgesetzt und von Zürcher Erfahrungen profitiert.

Schweizweit sank laut der Studie die Lesekompetenz. Von vier 15-Jährigen kann eine(r) beim Lesen eines Textes die Zusammenhänge nicht verstehen.

Die Leseschwäche setzt sich im Erwachsenenalter fort. Das Problem wurde vor Jahren erkannt – doch die Volksschule ist gescheitert, wenn so viele Kinder aus der Schule kommen und nicht lesen können. Irgendwann «sy sie zwüschache ghejt». Wir haben unser Augenmerk auf Knaben gerichtet, auf Fremdsprachige. Manchmal schaffen es die Lehrer nicht, die Förderung durchzuziehen, bei allem anderen, was ansteht. Da liest einer ganz schön vor – und der Lehrer merkt nicht, dass er die Worte nicht versteht. Wir haben deshalb Win3 lanciert: Senioren sitzen in den Klassen, beobachten, stellen Fragen, erklären.

Die Stadt Bern ist daran, fremdsprachige Kinder früh zu fördern.

Primano – ein ganz gutes Projekt. Wo das Elternhaus nicht kann, nicht will, muss der Staat ergänzend tätig werden. Basel und Luzern gehen weiter: Da werden Deutschtests gemacht und wer Deutsch mangelhaft spricht, muss in den Kurs – vor der Schule.

Derzeit führen die Berner Schulen den Deutschschweizer Lehrplan 21 ein. Wie verändert das den Schulalltag? Woran haben Sie vor allem arbeiten müssen?

Seitens der Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) haben wir für die Einführung viel Zeit aufgewendet und auch viele Hearings mit Lehrpersonen und Schulleitungen durchgeführt. Von 2016-2022 ist der Lehrplan 21 in den Schulen in der Einführungsphase. Die Schulen sollen hierfür genügend Zeit haben. Seitens der BKD waren die Vorbereitungsarbeiten vor allem geprägt durch organisatorische Arbeiten/Fragestellungen wie der Lektionentafel oder Rahmenbedingungen zur Beurteilung. Die inhaltliche Umsetzung geschieht mit Unterstützung der PH Bern in den Schulen.

Der Lehrplan 21 verändert die Schule nicht grundlegend. Neu ist, dass nicht mehr aufgelistet ist, welches Wissen zu vermitteln ist, sondern was die Schülerinnen und Schüler am Ende eines Zyklus können müssen. Die zu erwerbenden Kompetenzen sind beschrieben. Etwas das wir aus der Berufsbildung schon länger kennen. Es geht einerseits um die Aneignung von Wissen, dann aber auch um dessen Anwendung, Verknüpfung und Erweiterung. Wir wissen heute nicht, welche Herausforderungen unsere Jugendlichen in 20 Jahren zu bewältigen haben. Deshalb braucht es eine breite Basis von Wissen, Kompetenzen aber auch Kreativität, Kommunikation und Teamfähigkeit. Eine wesentliche Veränderung ist, dass die unterrichtenden Lehrpersonen nicht nur die Unterrichtsinhalte, sondern auch die Anwendung derselben im Fokus haben.

Zu reden gab die Menge und Flughöhe der Kompetenzen, welche Primarschüler etwa im Fachbereich Natur-Mensch-Gesellschaft erwerben sollen. Drei Beispiele: Sie sollen «zu philosophischen Fragen verschiedene Perspektiven einnehmen und sich eine eigene Meinung bilden», «religiöse Sprachformen erkennen und von geschichtlichen Darstellungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen unterscheiden (Schöpfungsmythen)», dazu auch «Rituale und Bräuche der Religionen miteinander vergleichen und Unterschiede in der Praxis beschreiben» (NMG 11.2c; 12.2e; 12.3e). Ihr Kommentar?

Das ist anspruchsvoll. Doch die Lehrerin kann etwas, wenn es dran ist, fächerübergreifend thematisieren. Wir haben den Lehrplan-Verfassern mehrfach eine einfachere Sprache nahegelegt. Sich eine eigene Meinung bilden, sie vertreten – und andere Meinungen achten: das ist grundlegend für unsere föderalistische, freiheitliche Schweiz.

Der Kanton Bern hat schon 1995 das Fach Religion in einem grossen Fachbereich aufgehen lassen.

Wir leben in einer säkulären Gesellschaft. So gesehen ist es nachvollziehbar, dass es in den staatlichen Schulen keinen Religionsunterricht mehr gibt. Zudem hat in der Schweiz die Vielfalt an Religionen zugenommen. Die Volksschule ist konfessionell und politisch neutral. Das steht so in der Kantonsverfassung.

In meiner früheren Arbeit als Lehrer habe ich auch noch Religion unterrichtet und diese Lerninhalte sehr geschätzt. Das Fach bot Raum, um unsere christlichen Werte zu thematisieren und Lebensfragen zu diskutieren.

Wie steht es nun um die Vermittlung der christlichen Überlieferung und christlicher Werte in der Schule?

Der Unterricht über Religionen gehört zum obligatorischen Unterricht der Volksschule. Dazu gehören auch die christlichen Werte. Der Unterricht ist so zu gestalten, dass er von Schülerinnen und Schülern ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit oder Konfessionslosigkeit unter Respektierung der Glaubens- und Gewissensfreiheit besucht werden kann.

Grundkenntnisse christlicher Traditionen und Werte sind nicht nur für christlich sozialisierte Schülerinnen und Schüler, vielmehr gerade auch für solche ohne oder mit anderer Religionszugehörigkeit wichtig, um sich kompetent in Kultur und Gesellschaft zu orientieren. Christliche Feste wie Weihnachten, Karfreitag, Ostern und ihre Bedeutung haben nach wie vor Platz in der Schule.

Nächstenliebe oder ausführlich formuliert: Schutz der seelisch-geistigen und körperlichen Integrität der Kinder, gegenseitige Achtung, Vertrauen, Ehrlichkeit,… sollen in der Schule gelebt werden. 

Wie wichtig ist Vertrauen?
Es gibt unserer christlich-abendländischen Kultur Boden. Verträge wurden einst per Handschlag geschlossen. Der Kambly-Gründer vereinbarte so vor Generationen mit einem Müller die Abnahme von Mehl. Der Vertrag wird noch heute eingehalten. Kinder haben ein Urvertrauen, wenn sie dem Vater in die Arme springen. Die abendländische Kultur lebte von einem Vertrauen in einen Schöpfer, der alle Macht hat, der auch uns Vertrauen schenkt. Darum können wir Vertrauen schenken. Im Hinter-Arni auf der Napfroute steht in einer Alphütte ein grosser Kühlschrank. Das Gurkenglas neben ihm ist voll von Nötli und Fünflibern – man vertraut den Wanderern.

Das zieht sich bis in die Schule, in die Bildungsdirektion. Wir schenken viel Vertrauen – aber wenn ich merke, dass es missbraucht wird, greife ich durch. Sollte Vertrauen ungestraft missbraucht werden können, wäre das Amt nicht zu führen. Auch Lehrerinnen und Lehrer arbeiten auf Vertrauensbasis.

Was heisst das konkret?

Uns ist es extrem wichtig, den Lehrkräften Vertrauen zu geben, damit sie das Beste versuchen und den Kindern viel zutrauen. Im Christentum wird man, wenn es einmal schiefgeht, nicht aufgehängt. Ich sagte kürzlich: Wir sind nicht im Mittelalter, um Schulleiter aufzuknöpfen, die versagt haben. Es gibt die Möglichkeit zu vergeben, so dass der Fehlbare frisch beginnen kann.

Mit dem Doppelgebot der Liebe und den Leitplanken aus der Bibel haben wir, was wir für ein gedeihliches Miteinander brauchen. Wenn man einander nicht hintergehen würde, würden einfache Gesetze genügen. Sechs Jahre gehörte ich dem Grossen Rat an. Manchmal griff ich mir angesichts der Menge neuer Gesetze an den Kopf.

Die Kultur des Vertrauens zeigt sich in der Schule auch darin, dass Verantwortung übernommen wird und man dem andern viel zutraut. In Corona-Zeiten haben wir abzuwägen, ob wir alles auf Null hinunterfahren, was Gemeinschaft fördert. Minimiere ich die Risiken für die geplante Landschulwoche, die Schulreise? Oder bin ich froh, dass ich im Stübli hocken und mir die Mühe ganz sparen kann? Verzichten wir auf Erlebnisse und Erfahrungen im Lager, die als wichtige Kompetenzen fürs Leben bleiben?

Homeschooling nimmt in der Schweiz zu. Im Kanton Bern sind die Hürden weniger hoch als anderswo.

Bern ist ein liberaler Kanton. Doch das Homeschooling nimmt bisweilen ein Ausmass an, das wir kaum mehr bewältigen können. In einigen Situationen mag Homeschooling als Ventil dienen. Wir wollen jedoch nicht, dass Kinder leiden und vereinsamen, weil sie keine Peers mehr haben. Wir geben Raum zum Homeschooling, aber ich sehe mehr Nachteile. Frommen gebe ich zu bedenken, dass wir «in der Welt, nicht von der Welt» sind. Worauf zielen die Eltern ab, die ihre Kinder bildungsmässig auf eine Insel nehmen? Es gab Seminarlehrer, die ihre Kinder zu Hause unterrichteten!

Derzeit wenden wir viel auf für diese Kinder. Die jährlichen Besuche, das Abwägen, ob es weiterlaufen soll, ist nicht einfach für meine Leute. Manche wollen das Homeschooling im Kanton ganz verbieten. Ich sage ihnen: Dann müssen alle, auch die Lehrerkinder in die Schule! Ich will nicht, dass nur Eltern mit Lehrerdiplom ihre Kinder zu Hause unterrichten dürfen (so die Zürcher Regelung). Bei uns muss die Begleitung und Anleitung durch eine pädagogisch geschulte Person gewährleistet sein.

Auf der Oberstufe wird es komplex: Wie können Private «Menschen – Technik – Wissenschaft» gut unterrichten? Was sie im Lockdown vielleicht locker schafften, müssten sie als Homeschooler dauernd und ohne Unterstützung der Schule durchziehen!

Die meisten Eltern sind froh, dass die Kinder wieder zur Schule gehen können!

Ja. Sie sehen, was die Lehrerinnen und Lehrer täglich leisten.

Wie gehen Sie mit überzogenen Ansprüchen von Eltern an die Schule, vor allem an die Lehrpersonen, um?

Wir stellen fest, dass die Ansprüche an die Volksschule gestiegen sind. Wenn Beschwerden von Eltern eingereicht werden, geschieht das leider immer öfter per Anwalt. Ich bin der Meinung, dass Differenzen zwischen Schule und Elternhaus primär im Gespräch angegangen werden sollen und nicht über juristische Wege. Leider kommt in übertriebenen Ansprüchen manchmal auch unverarbeitete Schulbiographie von Eltern zum Vorschein.   

Ich wünsche mir, dass wir in unserer Gesellschaft generell wieder zu mehr Vertrauen, gegenseitiger Achtung und Zuversicht finden können. Die Schule ist ja nicht die einzige staatliche Institution, die härter angegangen wird.

Was ist von den Eltern für die Wachheit und Neugier und Offenheit der Kinder zu tun?

Für mich ist das Vorleben von Zuversicht durch die Eltern etwas Wichtiges. Zuversicht in den Allmächtigen, das Leben generell, aber auch in die Leistung der Schule, in die Entwicklung des eigenen Kindes oder in das eigene Familienleben. Das ist ein wichtiges Fundament, auf welches die Kinder und Jugendlichen als eigenständige Persönlichkeiten aufbauen können.

Wie fördern Sie die Freude am Lesen, die Aufmerksamkeit der Kinder und ihre Vorstellungskraft – angesichts der Flut von Videos, welche viele Kinder konsumieren?

Es geht um gute Aufgabenstellungen, die anregen und Kreativität auslösen. Im Lockdown sah man Unterschiede. Mit gewissen Aufgaben blühten Kinder förmlich auf. Im Wald gestalteten sie etwas und reichten das Bild digital ein. Ausserschulische Lernorte sind uns wichtig – originale Begegnungen.

Das Lesen fördern über gute Geschichten ist herausfordernd. Es laufen mehrere Projekte. Schulen können Autoren für Lesungen buchen.

Uns ist auch bewusst: Sitzen ist die neue Volkskrankheit. Sie wirkt sich schlimmer aus als Rauchen. Ein viel zu grosser Teil der Primarschüler bewegt sich zu wenig. Wir schulen mit Sportlern der PH Bern Schulen, um im normalen Unterricht Bewegung zu fördern. Auch gesunde Ernährung beschäftigt uns – die Schulzahnpflege hat alarmierende Befunde. Der jährliche Tag der Schule dient der Sensibilisierung der Schüler und der Eltern.

Der Kanton Bern zahlt den Lehrpersonen tiefere Löhne – und fordert viel von ihnen. Machen Ihnen Burnouts und Aussteiger Sorge?

Ja, die Burnout-Fälle bereiten mir Sorge. Der Lehrerinnen- und Lehrerberuf ist einerseits ein wunderbarer Beruf, ein Beziehungsberuf mit jungen Menschen mit vielen Perspektiven. Andererseits ist er auf verschiedensten Ebenen ein belastender Beruf. Dementsprechend ist die Frage des Lohnes wichtig. Wir haben auf dieses Schuljahr die Löhne der Kindergarten- und Primarlehrpersonen erhöhen können. Das ist richtig und wichtig. Dass das zu weniger Burnout-Fällen führen wird, glaube ich aber nicht. Wichtig ist, dass Lehrpersonen nebst dem Beruf ein ausgewogenes Leben führen können, in dem auch ganz andere Sachen als «die Schule» Platz haben.

Der Zürcher Sonderpädagoge Andrea Lanfranchi sagte im Juli: «Man muss das enge Korsett an Regelungen, alles überall für alle gleich machen zu wollen, aufbrechen.» Bernhard Pulver sprach 2017 von grossen Unterschieden zwischen Guttannen und Bern-West. Wie gehen Sie damit um?

Beide Herren haben recht. Die Schule muss vor Ort für die Kinder, die Eltern und die Lehrpersonen stimmen. Das ist auch mit lokaler Verantwortung verbunden. Dabei darf aber die Chancengleichheit für alle Kinder in diesem Kanton nicht leiden. Seitens des Kantons sorgen wir dafür, dass dies möglich ist und stellen mit dem Gesetz, den Verordnungen und dem Lehrplan den groben Rahmen zur Verfügung. Daneben unterstützen wir die Schulen mit dem Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung (AKVB) als Backoffice.

Erwin Sommer leitet seit 2013 das Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung (AKVB) in der Bildungs- und Kulturdirektion. Von 2008 bis 2013 leitete er die Abteilung Schulaufsicht. Zuvor war er Lehrer und Schulleiter in Melchnau und während sechs Jahren Grossrat. Er ist Mitglied des EGW Langenthal.

Eine Kurzfassung dieses Gesprächs erscheint in der Oktoberausgabe 2020 von wort+wärch.      Schulbilder: zvg