30 Tage Gebet für die islamische Welt

Im Ramadan (16. Mai bis 14. Juni) beten Christen rund um den Globus für die islamische Welt. Eine Arbeitsgruppe stellt seit 25 Jahren Informationen und Anregungen zum Gebet zusammen.

Das Heft zur Gebets-Initiative geht auf den Alltag von islamisch geprägten Gemeinschaften in Afrika, Asien und Europa ein. Die Verfasser schreiben: "Es ist eine Herausforderung, einen ungetrübten Blick auf Muslime zu behalten, während islamische Extremisten weltweit Schlagzeilen machen."

Die Kurzinfos fokussieren auf traditionelle Ehr-Vorstellungen, den Alltag und die Familie. Sie deuten an, wie divers Familientraditionen in den muslimischen Kulturen sind. Andererseits, so die Autoren, sollen sie auch zeigen, "was uns mit muslimischen Familien verbindet".

Der Bogen reicht vom jemenitischen Krummdolch zu den Zaubersprüchen der Dagomba im Norden Ghanas, vom leidenden Volk in Zentralasien (der Name bleibt ungenannt) zu Muslimen in Österreich, von religiösen Türken zu traditionellen Bindungen auf den Komoren im Indischen Ozean, von Schiiten im Irak zu Malaien in Brunei.

Der Beitrag am 10. Juni dreht sich um die "Nacht der Bestimmung", in der Muslime besonders viel von Allah erwarten. Jedem Text sind drei Anregungen zum Gebet beigegeben.