Guten Tag!
Erinnern Sie sich noch an mich, die kleine Spinne vom Eigen? Ich wohne immer noch im unteren Bauernhaus bei Peter und Marti Meister.
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Eine kleine Spinne erzählt |
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Ja, nun ist der Höhepunkt des Sommers vorbei und es ist wieder still im Dachgebälk. Aber ich will Ihnen unbedingt erzählen, was vom 5. bis am 11. Juli alles los war. Da ich inzwischen weiss, dass der Eigen-Konferenz eine grosse Putzaktion vorausgeht, habe ich kurzerhand meine Wohnung aufgelöst und bin mit meinen Freundinnen an ein gemütliches Plätzchen mit guter Sicht gezogen. Und tatsächlich: Meine frühere Wohnung wurde von einem Besen zerstört. Dies ist für mich nicht weiter tragisch, da ich gerne bereit bin, für eine so tolle Woche etwas herzugeben.
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Es wurde eifrig gebastelt |
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Nach dem Putzen ging's los mit Theater einstudieren, Bastelarbeiten vorbereiten, Lieder üben … Am Donnerstagmorgen war ich extrem aufgeregt und gespannt auf das Programm und die Kinder. Das Leiterteam nahm uns alle mit auf eine spannende Reise in den Wilden Westen. Wir begleiteten Familie Grunder bei ihrer Reise vom Emmental nach Californien. Spannend, was sie alles erlebt haben. Da war zum Beispiel Tobi, der Sohn von Grunders, der am Hafen von New York verloren ging; Indianer, die die Reisegruppe überfielen; Verwundete am Strassenrand und vieles mehr. Die Tage waren gefüllt mit Spielen, Basteln, Singen, coolen Inputs, Überfällen und Spass auf der Wasserrutschbahn. Die ganze
Woche über war viel Lärm, Gelächter und Geschrei. Jetzt ist wieder alles aufgeräumt, geputzt und ruhig. Wenn ich nun an diese Woche zurückdenke, kommt mir vor allem eines in den Sinn (oder ins Ohr) "mir fyre Jesus, Jesus är isch der King, fröit sech mit mir wenn i lach oder sing: wooooow e Wälle für ihn!"
Esther Ryser, Landiswil