Die Erzählungen - so Theo Brüggemann, Verfasser des Vorworts - erheben keinen literarischen Anspruch, und doch sind sie bewegend,
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Erinnerige us emene Pfarrhuus |
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ergreifend und erheiternd durch die Gesichter, Gestalten und Eigenarten der Menschen, die uns begegnen. Bei all diesen Frauen und Männern wird beim Lesen dieses Buches spürbar, weshalb Paul Berger sie nicht vergessen hat und warum er ihnen ein lebendiges Denkmal setzen wollte. Darüber hinaus erfährt die Leserin, der Leser, die tiefe, heitere Menschenfreundlichkeit Paul Bergers. Es ist sein Gespür für die Nöte und das Leid, aber auch die Schlauheit und Lebenskunst dieser Originale, die er in seinem Buch darum vorstellt, weil sein Herz sie alle mit Liebe umfängt. Pfarrer Paul Berger, der von der Ehre seines Amtes und Auftrags tief überzeugt und getragen war, öffnet in seinen Geschichten die Türen zu Menschen, die den Leserinnen und Leser nahe kommen.
Paul Berger (1920) trat als 44-jähriger in den Kirchendienst ein. Er war zuerst Pfarrer in Eggiwil und in Grossaffoltern. Später war er Seelsorger in der Strafanstalt Witzwil sowie Mitbegründer mehrerer Drogentherapieeinrichtungen. 1979 wurde er Vorsteher des Amtes für Drogenfragen der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Bern. Auch nach seiner Pensionierung engagierte er sich noch für Randständige. 1985 verlieh ihm die Theologische Fakultät der Universität Bern die Ehrendoktorwürde. Er starb am 23. April 2004.
Erinnerige us emene Pfarrhuus, von Paul Berger, Berchtold Haller Verlag, Worblaufen, 2011, 102 Seiten, broschiert, mit acht schwarz-weiss Fotos, Fr. 17.50, ISBN 978-3-85570-145-2
Pressetext
www.haller-verlag.ch